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Kastration

Warum?

Unkastrierte Katzen/ Kater:

unkastrierte Kater markieren überall!
Revierkämpfe sind oft sehr brutal und blutig
unkastrierte Wohnungskatzen und -kater zeigen mit der Zeit Verhaltensprobleme (Dauerrolligkeit, Markieren -> GESTANK, Unsauberkeit, Aggresivität, Ausbruchversuche, Zerstörungswut etc.)
Gefahr der Übertragung von Krankheiten durch Deckakte oder Revierkämpfe (Leukose, FIV, FIP, Seuche etc.)
unkontrolliertes, ungewolltes Vermehren der Katzen -> Überpopulationen
Inzucht
Übertragung von Krankheiten auf die Welpen
Geschrei, Stress während der Rolligkeit
Gefahr von Gebärmutterkrebs, Gebärmutterentzündungen, Zystenbildung, Hodenkrebs etc.
Stress für die Tiere, wenn dauernd oder auch nur einmal trächtig
unkastrierte Tiere laufen weiter weg, oft blind vor lauter Hormonstau -> finden nicht mehr heim, siedeln sich woanders an, erhöhtes Unfallrisiko, Krankheitsrisiko
Oft Ausbruchversuche/ Weglaufen rolliger Katzen oder geschlechtsreifer Kater, auch bei Wohnungshaltung!
Deckakt bedeutet Schmerzen für die Kätzin, da der Penis des Katers Widerhaken hat!
es gibt schon unzählige Katzen, die auf ein neues Zuhause warten und denen durch immer neue Würfe und Nachzuchten der Platz an der Sonne weggenommen wird
Irrglaube, dass Katze mindestens einmal geworfen haben sollte, bevor sie kastriert wird: die Katze vermisst nichts, auch wenn sie nie geworfen hat, im Gegenteil, es bleibt ihr dieser Stress erspart

Junge Kätzchen werden meistens ohne Schutzverträge und auch noch kostenlos vermittelt und oft an Leute, die die Katzen ebenfalls nicht kastrieren lassen -> zu viele Katzen überall, Probleme der Verwahrlosung, Verwilderung, Verbreitung von Krankheiten etc.

 

Unkastrierte Hündinnen:

haben Stress bei jeder Läufigkeit
laufen Gefahr für eine Gebärmuttervereiterung nach jeder Läufigkeit
haben ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterkrebs
die Hormonbehandlungen bekommen, haben auf Dauer ebenso ein erhöhtes Risiko für Krebs bzw. Vereiterung
Scheinschwangerschaften sind sehr belastend für eine Hündin

Wenn die Hündin keinerlei Probleme zeigt während, oder nach den Läufigkeiten (extremes Bluten, sehr lange Blutungen, extremer Stress, weitere Hunde im Haushalt, Scheinschwangerschaften mit Laktation etc.), muss nicht unbedingt kastriert werden.
Eine Kastration schützt auch nicht vor Gesäugetumoren oder anderen Tumoren, lediglich eine eventuell schwer verlaufende Gebärmuttervereiterung, vor allem für ältere Hündinnen, kann verhindert werden und Stress kann abgebaut werden.
Größere Hündinnen ab ca. 20 kg neigen auch zur Inkontinenz nach einiger Zeit nach der Kastration, bei kleineren Hündinnen ist es jedoch auch nicht ausgeschlossen. Daher sollte bei Hündinnen das Für und Wider einer Kastration abgewogen werden.
Verhaltensänderungen, Fellveränderungen, Gewichtsprobleme können, müssen aber nicht auftreten.

 

Wann Kastration Rüde:

 
wenn aggressiv gegenüber anderen Rüden
verfolgen ständig Spuren läufiger Hündinnen -> unruhig, nervös, total gestresst, wollen nicht fressen etc.
markieren ständig, mitunter in der Wohnung ->Gestank, Stress für den Rüden
sehr unkonzentriert bei der Erziehung
reiten ständig auf


Unkastrierte Rammler/Meerschweinchenböcke

können schlecht bis gar nicht miteinander vergesellschaftet werden auf Grund ihrer Rangkämpfe (Gefahr der gegenseitigen Kastration)
zeugen andauernd Nachwuchs, wenn sie mit einem Weibchen zusammen leben
stehen ständig unter Stress
leiden, wenn sie alleine gehalten werden, oder gar mit einem nicht artgenössischen Nager (Konstellation: Meerschwein-Kaninchen) zusammen gehalten werden aus Scheu der Halter vor den Kastrationskosten
 

Wenn eins oder mehrere Symptome einen Rüden quälen und man überlegt, ihn kastrieren zu lassen, aber man sich nicht sicher ist, ob gleich richtig, oder ob die Probleme hormonellbedingt sind, gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, vor der richtigen, chirurgischen Kastration, einmalig einen Hormonchip (Kastrationschip) namens Suprelorin injizieren zu lassen, um zu schauen, ob es durch die Wegnahme bzw. Reduktion der Geschlechtshormone einer Verhaltensverbesserung gibt oder nicht. Auch kann man beobachten, wie der Rüde auf eine Kastration bezüglich Gewicht, Fell etc. reagiert. Wenn alles positiv läuft, steht dann einer chirurgischen Kastration nichts mehr im Wege, oder man kann halbjährlich oder jährlich immer wieder einen Chip setzen lassen, was auf Dauer gesehen natürlich viel teurer ist.

Daher unsere Empfehlung: Rüde mind. 1 Jahr alt -> Probleme -> 1 mal Chip -> Besserung -> Kastration

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